Gnadauer
Posaunendienst
Mitteldeutschland

Einblicke

Lan­des­po­saunen­fest 2015 in Pöß­neck

Die Einladung zum LPF nach Pößneck war gleichzeitig eine Einladung zum 90-jährigen Chorjubiläum! Dieser Umstand trat zwar eher bescheiden in den Hintergrund, sollte aber nicht ohne Anerkennung bleiben. Beim Abschlussgottesdienst wurde die Liebe thematisiert - und sogar das Wetter zeigte, wie heiß diese brennen kann...
Herzlichen Dank den Pößneckern, die mit viel Liebe viel vorbereitet hatten!
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Angenommen! Posaunenwochenende des Gnadauer Posaunendienstes Mitteldeutschland am 06. und 07. Juni 2015 in Teutschenthal

Anlässlich seines 90-jährigen Chorjubiläums hat in diesem Jahr der Posaunenchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft Pößneck am 04. und 05. Juli 2015 alle Bläserinnen und Bläser des Gnadauer Posaunendienstes Mitteldeutschland zum Landesposaunenfest nach Pößneck in Thüringen eingeladen. Zur Vorbereitung für ein gutes Zusammenspiel fanden wieder zwei Bläserwochenenden mit je einem abschließenden Posaunengottesdienst statt - eines davon in Teutschenthal. Teutschenthal ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, weithin sichtbar mit ihrer Kalihalde und bekannt für die Motocross-Strecke.

Der Posaunenchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft Teutschenfhal hatte uns zum 06. und 07. Juni 2015 in die Oberthaler Kirche in Teutschenthal eingeladen. Es waren 37 Bläserinnen und Bläser angereist - über die Hälfte kamen aus Posaunenchören des Thüringer Gemeinschaftsbundes! Der jüngste Bläser war 10 Jahre alt, die ältesten über 80 und alle spielten gemeinsam zum Lobe Gottes.

Die musikalische Leitung sowie die Verkündigung am Sonntag hatte unser Landesposaunenwart Ralf Splittgerber aus Halle an der Saale.

Begonnen hatten wir das Wochenende mit einem Geburtstagsständchen. Der Chorleiter von Teutschenthal hatte an diesem Tag Geburtstag und wünschte sich das Loblied "Seid fröhlich, ihr Christen ..." Fröhlich wurde dann auch nach dem Ständchen für den Posaunengottesdienst am Sonntag geprobt. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken - der Chorleiter hatte noch nie so viele musizierende Gäste zum Kaffee und Abendbrot - fuhren wir in den Nachbarort Bennstedt zu einer Abendmusik. Am Pflegeheim der Diakonie erfreuten wir die Heimbewohner mit Chorälen aus dem NGL.

Der Sonntag begann mit einer Morgenandacht und anschließender Chorprobe in der Kirche. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen wir uns im Saal der LKG. Höhepunkt war um 14.00 Uhr der gutbesuchte Bläsergottesdienst. Unter dem Thema "Angenommen" erklangen Lieder und Vortragsstücke in Anlehnung an die diesjährige Jahreslosung aus Römer 15,7 "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat - zu Gottes Lob!" Angenommen fühlten sich auch die Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt und Thüringen in Teutschenthal. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben! Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft beendeten wir unser motivierendes Posaunenwochenende.

Hans-Joachim Münchow
Posaunenchor Lutherstadt Wittenberg
Fotos: Ilona Münchow - weitere Bilder hier

Bläser­wochen­ende in Maris­feld (Anfang Mai 2015)

Chor­lei­ter­ver­samm­lung 2015 in Pöß­neck

Roland Endter mit Tobias Schmidt: Ehrung für 60 Jahre Bläser­dienst.

Es war schön zur Bläser-Familienfreizeit in Neustadt am Rennsteig! (19. bis 21.09.2014)

Eigentlich wollte ich Freitag-Mittag Feierabend machen und zu Hause in aller Ruhe mit meiner Frau das Auto beladen - aber da war noch so viel Arbeit unerledigt ... Doch endlich, um zwei, hatte ich mein Mittagessen vor mir. Und während ich dann unter der Dusche stand, hat meine Frau die Kinder und Taschen ins Auto gebracht und dann ging es los! Nur noch zwei Termine am Wegesrand erledigen und dann von Arbeit auf Urlaub umschalten ... und dann die Ansage im Radio: "10 km Stau" und "im weiteren Verlauf 10 km stockender Verkehr"! Also, wenn der "Durcheinanderbringer" so sehr dagegen arbeitet, muss es ein gutes Ziel sein, das wir ansteuern!

Der Freitagabend war dem Kennenlernen gewidmet, erst persönlich, später auch musikalisch und dazwischen die "Gute-Nacht-Geschichte" mit Herrn Ekelköter - naja, eigentlich heißt der richtig Edelkötter...

Samstag am frühen Vormittag haben sich die Erwachsenen ausgehend von Salomo und konkret am Beispiel seines Urenkels Joschafat angeschaut, was es für Konsequenzen haben kann, wenn man vergisst, nach Gottes Willen zu handeln. Die Kinder haben das Problem am Beispiel von Saul angeschaut - bzw wie Gott das Problem gelöst und sich einen neuen König gesucht hat.
Natürlich haben wir auch Bläsermusik gemacht. Dafür war am späten Vormittag Zeit. Nach dem Essen sind wir - die Großen und die Kleinen - zum "Großen Stein" gewandert. Das ist schon ein wirklich beeindruckender Stein, von dem man sagt, dass er ein verwunschenes Schloss sei ... Aber das ist eine andere Geschichte. Nach dieser Wanderung haben wir uns mit allem, was irgendwelche Kalorien hat, gestärkt, um dann die Spiel- und Sportgeräte im und um das Haus zu testen. Das tat mal richtig gut, kein schlechtes Gewissen beim Spielen zu haben, weil auf dem Schreibtisch immer noch Arbeit wartet.
Und nach dem Abendbrot ging der Spielspaß noch munter weiter. Es waren 7 Stationen mit Gesellschaftsspielen vorbereitet und es fanden sich Gruppen zu 4 Personen. Nun wurden immer 10-Minuten-Runden gespielt, und die beiden Besten aus jeder Gruppe durften an den nächsten Tisch, während die Verlierer noch eine oder zwei Runden üben durften. Ich habe viel geübt...
Nachdem dann die Kinder im Bett waren, haben wir einen kleinen Einblick in die moderne Physik bekommen und unser Weltbild hinterfragt. Das fing mit Einsteins Relativitätstheorie an, über die Maxwellschen Gleichungen, hin zum vierdimensionalen Raum-Zeit-Modell (oder so ähnlich) und hörte bei der Urknall-Theorie noch lange nicht auf. Inzwischen braucht man bis zu 26 Dimensionen, um alle Erkenntnisse der Physik einzusortieren! Menschen können Energien und Massen im Universum messen - und müssen erkennen, dass da etwas da ist, von dem wir bisher nur 4,4 % verstehen, weitere 22,irgenwas % Materie sein muss, die wir nicht kennen und über 70 % scheint unbekannte Energie zu sein - wobei wir ja gerade gelernt hatten, dass Raum und Zeit und Energie und Masse und Teilchen und Wellen gar nicht so genau auseinandersortiert werden können, sondern irgendwie in Beziehung stehen... Also, ich war wirklich nicht schlecht in Physik, aber ich wurde immer kleiner und fühlte mich wie ein unwissendes Kind...
Einige unverständliche Aussagen der Bibel erschienen in einem ganz neuen Licht und wurden plötzlich vorstellbar. Selbst die Urknall-Theorie kann ich nun nicht mehr als Hirngespinst abtun, auch wenn nicht gesagt wurde, dass sie wahr wäre. Sie ist ein Erklärungsversuch für Beobachtungen, die tatsächlich gemacht werden können. Aber wir wissen vieles einfach nicht, sagt selbst so ein kluger Mann. Doch auch, wenn es einen Urknall gegeben hätte, würde das nicht der Existenz Gottes entgegensprechen! Am Beispiel des so genannten Gottesteilchens wurde uns gezeigt, wie instabil unsere Schwerkraft ist: eine kleine Ursache kann alles durcheinanderbringen. Dass es noch nicht passiert ist, ist uns Christen eins von vielen Zeichen, dass Gott seine Hand über seine Schöpfung hält. Nicht ohne Grund stand der Abend unter den Worten aus Psalm 8: "HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!"

Am Sonntag haben wir Gottesdienst gefeiert. Die Erwachsenen haben die Zusammensetzung von Heilmitteln studiert - zuerst am Beispiel von Dolormin, danach an Gottes Heilmittel, welches "GNADE" heißt. Anhand des Berichtes von der Heilung eines Taubstummen wurden die "Bestandteile" der G(üte)N(ächstenliebe)A(bgeschiedenheit)D(emut)E(rlösung) unter die Lupe genommen. Die Kinder haben indessen die Dankbarkeit über die Gnade am Bericht von der Heilung der 10 Aussätzigen buchstabiert.

Es war für uns ein wunderbares Wochenende. Herzlichen Dank dem Bibelheim am Rennsteig für die freundliche Unterbringung und die gute Verpflegung und herzlichen Dank an Sabine Korytko für die Kinderbetreuung! Die Kinder haben das eine oder andere Lied noch auf den Lippen! Herzlichen Dank an Dieter Gäbler für seinen Einblick in die moderne Physik, an unseren Landesposaunenwart Ralf Splittgerber für die musikalische Leitung und die Bibelarbeiten, an Horst Preußler für die Organisation und an Helmut Göring für die Führung zum "Großen Stein"!
HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Andreas Schulz, Zeitz
Fotos: Sarah, Simon, Zipora, Stefanie und Andreas Schulz sowie Bärbel Junghans

Bundesposaunenfest 2014 in Hamburg

Natürlich sind die Eindrücke vom Bundesposaunenfest auf der Internetseite des Bundesposaunenfestes zu sehen! Hier nur noch zwei kleine Anmerkungen:
Mit der Technik lief alles wie am Schnürchen.
Man kann eine DVD "Eindrücke vom Bundesposaunenfest" bekommen. Bitte melden.

Probentag mit Stephan Hoffmann in Gotha (8.03.2014)

Hier wurden wir noch einmal fit gemacht für das Bundesposaunenfest in Hamburg! Vielen Dank an Stephan, der - genau wie Andreas Fingerle - im Vorfeld des Bundesposaunenfestes viel herumgekommen ist in den Chören des GPBes. Es hat sich gelohnt, wie man in Hamburg hören konnte.

Chorleiterversammlung in der LKG Staßfurt (15.02.2014)

Das Protokoll findet sich für Zugangsberechtigte im Internen Bereich. Aber die Bilder sprechen doch für sich: Wir sind hier nicht im Bundestag und können trotzdem Demokratie - und noch einiges mehr!

Weitere Beiträge gibt es im Archiv.

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